Brain Over Body – Wayne State Studie zur Wim Hof Methode

Kann der Mensch sein Immunsystem, seine Körpertemperatur und sogar seine Schmerzempfindung bewusst steuern? Die „Brain Over Body"-Studie der Wayne State University (Michigan, USA) liefert spannende Belege.

Wie war die Studie aufgebaut?

  • Wim Hof und Kontrollpersonen trugen spezielle Anzüge mit eiskaltem Wasser.
  • Gehirnaktivität wurde per fMRT gemessen.
  • Wärmeproduktion und Glukoseverbrauch wurden per PET-Scan erfasst.

Was hat die Studie herausgefunden?

  • Aktives Gehirn: Wim Hof aktivierte gezielt Areale wie das Periaquäduktale Grau (Schmerzunterdrückung) und die Insula (Selbstwahrnehmung).
  • Stabile Körpertemperatur: Trotz extremer Kälte blieb seine Körpertemperatur nahezu konstant – dank Atemtechnik und mentalem Fokus.
  • Wärmeproduktion: Besonders die Zwischenrippenmuskulatur zeigte gesteigerte Aktivität.
  • Hormonausschüttung: Endorphine und Stresshormone sorgten für Energie, gute Stimmung und weniger Schmerzempfindung.

Was bedeutet das für Wim-Hof-Praktizierende?

Die Studie zeigt: Das Gehirn kann autonome Prozesse wie Thermoregulation und Schmerzempfinden beeinflussen. Immunsystem und Kreislauf lassen sich bewusst steuern. Die Wim-Hof-Methode hat großes Potenzial in Bereichen wie Stressbewältigung, Schmerztherapie und Entzündungshemmung.

Mit Atmung, Kälte und Fokus lässt sich die Verbindung zwischen Geist und Körper aktiv nutzen – für mehr Gesundheit, Energie und mentale Stärke.